Sport ist ein wesentlicher Bestandteil der Jugendarbeit und eine soziale Herausforderung. Gerade in unserer Zeit hat Mannschaftssport eine immense Bedeutung, da durch das Erleben von Gemeinschaft und gemeinsamen Zielen den typischen „Sozialkrankheiten“ wie Langeweile, Vereinsamung und Bewegungsarmut entgegengewirkt wird. Aktives Miteinander ist eine Alternative zu passivem Konsumverhalten, Aggressivität bzw. Gewaltbereitschaft können durch sinnvolle Freizeitbeschäftigung abgebaut werden.

Die Veranstalter des internationalen Schmelzer Jugendhandballturniers begannen 1993 diese Erkenntnisse in die Tat umzusetzen und darüber hinaus ihren Beitrag zur Völkerverständigung im Rahmen des Zusammenwachsens aller europäischen Staaten zu leisten.

Neben dem sportlichen Teil steht bei diesem Turnier das Miteinander und das Kennenlernen von „fremden“ Kulturen im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „Auf der Schmelz“ erarbeiten Ausstellungen, in denen die Länder und Städte, aus denen die Teilnehmer anreisen, vorgestellt werden. Weiters wird von den Jugendlichen das Eröffnungsfest mit zahlreichen Aktivitäten geplant und umgesetzt.
Beim Turnier selbst erwarten wir mindestens fünfzig in- und ausländische Mannschaften mit ca. sechshundert Jugendlichen und an die tausend Zuseher.

In den letzten Jahren konnten wir Teilnehmer aus Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Irland, Italien, Kroatien, Litauen, Lettland, Luxemburg, Mazedonien, Moldawien, Nigeria, Polen, Rumänien, der Schweiz, Serbien-Montenegro, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn und der Ukaine begrüßen. Österreich war durch viele Teams aus vielen Bundesländern vertreten.

Die Veranstalter haben es sich zum Ziel gesetzt, dieses für Österreich und Mitteleuropa einzigartige Turnier beständig zu verbessern und zu erweitern, um eines Tages das beste Europäische Turnier dieser Art in Österreich veranstalten zu können. Jeder, der diese Seite liest, ist herzlich eingeladen an diesem Ziel nach eigenem Ermessen und Möglichkeiten – Mithilfe, Sachspenden, finanzielle Zuwendungen – mitzuwirken.

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